Der Osten

Wie die Jungle World in ihrer aktuellen Ausgabe (17/2014) schreibt, hat die Zahl der „rechtsextremen“ Straftaten in Ostdeutschland im letzten Jahr erheblich zugenommen und bezieht sich dabei auf einen Bericht des Tagesspiegel vom 10. April:

Wie der Tagesspiegel am 10. April berich­tete, hat in den ostdeutschen Bundesländern die Zahl rechtsex-tremer Straftaten 2013 deutlich zugenommen. Das geht aus der gemeinsamen Statistik der Beratungsstellen für Opfer rassistischer Gewalt in Ostdeutschland und Berlin hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Demnach gab es im vergangenen Jahr 737 Angriffe mit 1 086 Betroffenen in Berlin und den neuen Bundesländern. Das waren 18 Prozent mehr als 2012. Damit erfolgten in Ostdeutschland statistisch gesehen zwei rechtsextremistisch motivierte Angriffe pro Tag. Mit 223 Fällen wurden die meisten Angriffe in Sachsen gezählt, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 43 Prozent. In Berlin stieg die Zahl der Fälle um 33 Prozent auf 185 an. Auch die Beratungsstellen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen verzeichnen eine Zunahme der Gewalt. Zwei Drittel aller Übergriffe 2013 waren der Statistik zufolge Körperverletzungen, ein Drittel Bedrohungen und Nötigungen. In sieben Fällen handelte es sich um schwere Körperverletzungen oder versuchte Tötungen.

Jungle World: Deutsches Haus 17/14

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