Robert Kurz v.s. die Blogospähre

Wenn ich das lese, fühle ich mich da irgendwie ganz automatisch angesprochen:

„Natürlich möchten nicht zuletzt die in der „Blogospähre“ bloß assoziativ herumblökenden linken Stammtisch-Räsonneure, denen die Auseinandersetzung um den Marxschen Krisenbegriff ein Buch mit sieben Siegeln ist, sich in ihrer vermeintlichen Ichstärke eines hohlen „Antikapitalismus“ geschmeichelt fühlen und auf jeden Fall zur kritischen Oxford-Elite gehören; und so fällt die Heinrichsche Seelenklempnerei gegenüber der radikalen Krisentheorie auf fruchtbaren Boden, gerade weil man die Mühen einer konzentrierten Lektüre auf sich nehmen müsste, und so ernst kann die Sache denn doch nicht genommen werden. Da kommt die psychologische Deutung gerade recht, um sich ohne eigene Anstrengung des Begriffs und ohne unliebsamen Begründungszwang über die „Zusammenbruchstheoretiker“ erhaben fühlen zu können.“

Kurz, Robert: Krise und Kritik II, in: exit! #11 (6.2013), S. 66. 

Dieser Beitrag wurde unter abgeschrieben, Handgemenge in der Kritik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Robert Kurz v.s. die Blogospähre

  1. Angesprochen fühle ich mich auch – aber der Kurz hat sicher „Blogosphäre“ geschrieben, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.